Die ersten Jahre in Schwerin

Schwerin - Blick vom Pfaffenteich auf die Altstadt mit dem Dom Geboren wurde ich im Herbst 1979 im schönen Schwerin - damals Bezirksstadt und heute wieder Landeshauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern. Auf dieser Seite finden Sie weitere Fotos, die Ihnen einen Eindruck von der Schöhnheit dieser Stadt geben sollen. Aber das sollten Sie am besten live erleben!
Man sieht also, die knapp zwanzig Jahre, die ich hier lebte, haben mich geprägt.
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Aber zurück zu mir:

An die ersten Jahre erinnert man sich bekanntlich nicht und so fangen meine Erinnerungen an das Leben im "Arbeiter- und Bauernstaat" erst Anfang der achtziger Jahre an. Im September 1986 durfte ich endlich in die Schultüte schauen - und in der Folge fünf Jahre an der Polytechnischen Oberschule "Wladimir Komarow" absolvieren. "Polytechnische Oberschule" ist in etwa zu vergleichen mit einer Kombination aus Grund- und Realschule im heutigen System. Zunächst ging alles seinen geregelten sozialistischen Gang, ich beteiligte mich - so war es damals üblich - am politischen System zuerst als Jung- und später auch noch ein Jahr als Thälmann-Pionier (die mit den roten Tüchern).

Die Wende 1989 war für mich wirklich ein Glücksfall:
Nicht - dass es mir vorher schlecht gegangen wäre - aber mein kommender Lebensweg wurde dadurch wesentlich vereinfacht: So konnte ich einfach auf das jetzt entstandene Gymnasium wechseln und musste mich nicht mit einer Verpflichtung zum Wehrdienst rumschlagen, nur um eine Zulassung für einen Studienplatz zu bekommen. Aber der Reihe nach:

Im Herbst 1991 begann ich in der Orientierungsstufe des Musikgymnasiums "Johann Wolfgang von Goethe" - und wurde mehr oder weniger zufällig in die Klasse 6a eingegliedert, was die Vorbereitung für die Musikklasse war. In den folgenden vier Jahren entdeckte ich folglich bisher verborgene musikalische Talente bei mir, denn zur Spezialisierung auf Musik gehörte das Erlernen eines Instruments - standardweise Klavier - und das Singen im Chor.

In der 11. Klasse folgte dann der Wechsel vom Klassen- ins Kurssystem, was damals zunächst eine Umgewöhnung erforderte. Die Musik führte ich nur noch als Grundkurs weiter, als Leistungskurse belegte ich Englisch und Biologie. Im Frühjahr begann der schönste Teil der Schulzeit, die Wochen vor den Abiturprüfungen mit dem traditionellen Klamaukapell in der Aula am letzten Schultag. Mit der Zeugnisübergabe im Juli 1998 endete die Schulphase, danach folgte der Zivildienst.

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